Häufig gestellte Fragen - FAQ

Austausch-Service

Unsere Serviceleistungen umfassen eine 24 stündige, kostenfreie Telefonhotline, die dank des geschulten Personals bei allen technischen, sowie kaufmännischen Fragen sofort helfen kann. Sollte das Terminal defekt sein und ein Austausch unumgänglich, so wird das neue Terminal immer am selben Tag in den Versand gegeben, um einen möglichst reibungslosen Ablauf in Ihrem Unternehmen zu garantieren.

Kontaktieren Sie unseren Support bei Störungen oder Ausfällen unter der Telefonnummer: 05208 – 913940

Wenn Sie Zahlungen mit American-Express-Kreditkarten akzeptieren möchten, benötigen Sie einen Amex-Akzeptanzvertrag (in Deutschland in der Regel direkt mit American Express). Ist Ihr Kartenlesegerät für Amex vorgesehen, teilen Sie uns bitte Ihr Amex-Händlerkonto (und ggf. den involvierten Zahlungsdienstleister/Netzbetreiber) mit; anschließend schalten wir die Zahlungsart frei.
Bei Zahlungen wird eine Autorisierung über den Netzbetreiber/PSP an American Express eingeholt.
Kontaktlos zahlen Karteninhaber bis 50 € ohne PIN; höhere Beträge sind ebenfalls kontaktlos möglich, dann üblicherweise mit PIN.
Amex“ ist die gebräuchliche Abkürzung für American Express.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Bei einer girocard-Transaktion mit PIN fällt ein Autorisierungsentgelt im Sinne des girocard-Systems an. Die jweilige Höhe (z. B. rund 0,18–0,20 % zzgl. Serviceentgelt) entnehmen Sie der Preis-/Leistungsübersicht Ihres Netzbetreibers oder Zahlungsdienstleisters.

Bluetooth ist ein Industriestandard für die drahtlose Datenübertragung über kurze Distanzen. Er ersetzt die Kabelverbindung und koppelt die Terminal-Basisstation kabellos mit dem Bluetooth-Kartenterminal. So bleiben Sie in Ihrem Geschäftsbereich flexibel und mobil.
Die Reichweite hängt von Geräteklasse und Umgebung ab und beträgt zwischen 50-100 Meter.

Cash & Go (Direktaufladung) ist ein Verfahren zum Aufladen von Prepaid-Guthaben an Kassen- bzw. EC-Terminals. Kunden wählen am Terminal den Mobilfunkanbieter und den gewünschten Ladebetrag und geben die zu ladende Rufnummer ein. Die Transaktion wird über einen Zahlungsdienstleister an den jeweiligen Anbieter übermittelt; das Guthaben wird dem Anschluss in der Regel nahezu in Echtzeit gutgeschrieben. Die Telekom Deutschland (ehemals T-Mobile) unterstützt solche Direktaufladungen.

Eine Debitkarte ist eine Zahlungskarte, die mit einem Girokonto verknüpft ist. Zahlungen werden sofort oder zeitnah direkt vom Konto abgebucht – ggf. auch aus einem eingeräumten Dispokredit. In Deutschland ist die PIN die übliche Autorisierung; kontaktlos kann bei Kleinbeträgen bis 50 € vorübergehend ohne PIN erfolgen, bis Schwellen (z. B. 5 Vorgänge/150 € kumulativ) eine PIN-Eingabe erzwingen. Eine Unterschrift kommt vor allem beim Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) zum Einsatz und ist nicht das Standard-Autorisierungsverfahren der Debitkarte. Bekannte Debitkarten in Deutschland sind u. a. girocard, Debit Mastercard und Visa Debit; Maestro und V PAY werden schrittweise abgelöst.

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) ist die gemeinsame Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände in Deutschland. Sie vertritt die Branche gegenüber Politik und Behörden und dient der gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung. Bis August 2011 trug sie den Namen Zentraler Kreditausschuss (ZKA). Seit 1990 betreibt die DK das Debitkartensystem girocard (früher „electronic cash“) und setzt hierfür die fachlichen Rahmenbedingungen.

Wenn Sie Diners Club akzeptieren möchten, benötigen Sie einen Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer/PSP (oft über Zahlungsdienstleister, die die Discover Global Network-Karten – inkl. Diners Club – einbinden). Ist Ihr Terminal bereits technisch freigeschaltet, teilen Sie uns bitte Acquirer und Vertrags-/Händlernummer mit; wir hinterlegen die entsprechenden Parameter in Ihrem Terminal. Kartenzahlungen werden in der Regel online autorisiert – das Terminal/Netzbetreiber-Gateway holt dazu eine Autorisierungsantwort ein.
Die Kurzform: Diners steht dabei umgangssprachlich für Diners-Club-Karten.

Betreiben Sie Ihr Terminal über einen Telefonanschluss (PSTN), fallen Verbindungsgebühren pro Transaktion an, die Ihr Telefonanbieter berechnet. 0800-Zugänge sind für Anrufer kostenfrei, die Kosten trägt der Nummern-Inhaber; ob und wie stark das Ihre Gesamtkosten senkt, hängt von den Konditionen Ihres Providers ab. Moderne Terminals nutzen meist IP (LAN/WLAN) oder Mobilfunk (LTE/4G/5G), wodurch PSTN-Einwahlkosten entfallen.

Easycall GPRS nutzt den General Packet Radio Service (GPRS). So können bargeldlose Zahlungen auch dort abgewickelt werden, wo kein Festnetz verfügbar ist – überall mit Mobilfunkempfang. GPRS ist ein paketvermittelter 2G-Datendienst; im Unterschied zum früheren GSM-CSD entfallen Einwahlvorgänge, Transaktionen starten schneller und es fallen keine separaten Einwahlgebühren pro Zahlung an. In der Regel ist kein eigener Mobilfunkvertrag notwendig, da die erforderliche SIM/Datenverbindung über den Zahlungsdienst bereitgestellt wird. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt (TLS/SSL). Heute stehen oft LTE/4G bzw. 5G als schnellere IP-Verbindungen zur Verfügung; GPRS dient vielerorts als flächendeckende Fallback-Option.

EC-Terminal

Als Zahlungs- bzw. „EC“-Terminals bezeichnet man Geräte für bargeldlose Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten (inkl. kontaktlos per NFC). Es gibt sie in stationärer und mobiler Ausführung.
Stationäre EC-Terminals eignen sich besonders für Standorte mit vielen Transaktionen in kurzer Zeit, etwa Einzelhandel oder Tankstellen, und bieten je nach Modell umfangreiche Funktionen für einen schnellen, reibungslosen Kassiervorgang.
Unsere Bluetooth-Terminals überzeugen durch kompaktes Design und leistungsfähige Technik – ideal für Restaurants, Bars und Hotels. Eine Basisstation wird in der Regel per LAN an den Router angeschlossen; das Handgerät kommuniziert drahtlos per Bluetooth, sodass das Terminal flexibel im gesamten Ladenlokal eingesetzt werden kann. Moderne Varianten unterstützen zusätzlich WLAN oder Mobilfunk (LTE/4G/5G).

girocard (früher „Electronic Cash“) ist das Debitkartensystem der Deutschen Kreditwirtschaft (DK); Karten mit girocard-Logo werden üblicherweise in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben. Am POS erfolgt die Autorisierung in der Regel per PIN.
Eine Unterschrift gehört zum Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) und ist nicht Teil des girocard-PIN-Verfahrens.
Das girocard-PIN-Verfahren bietet Händlern Zahlungsgarantie. Pro Transaktion fallen Entgelte gemäß der Konditionen Ihres Vertrag mit Netz-/
Zahlungsdienstleistern an.

Eigeninstallation bedeutet die selbstständige Inbetriebnahme des Terminals. Dafür benötigen Sie einen Stromanschluss in maximal 2 m Entfernung sowie einen Internetanschluss (LAN/WLAN) bzw. Mobilfunkempfang. JaTel sendet Ihnen ein vorkonfiguriertes Terminal mit Ihren Vertragsdaten; mithilfe der beigefügten Kurzanleitung ist die Eigeninbetriebnahme in wenigen Schritten erledigt. Anschließend ist das Terminal sofort einsatzbereit.

Alternativ können Sie die Installation durch unsere Techniker wählen: Nach Terminvereinbarung kommt dann ein Techniker zu Ihnen, nimmt das Terminal in Betrieb und weist Sie ausführlich in alle für Sie wichtigen Funktionen ein.

Das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist ein ohne Online-Autorisierung ablaufendes Bezahlverfahren auf Basis einer Bank-/girocard (Debitkarte). Dabei liest das Terminal die Kontodaten der Karte aus (historisch Kontonummer/Bankleitzahl vom Magnetstreifen; heute in der Abwicklung in der Regel SEPA/IBAN-basiert). Aus den ausgelesenen Daten und dem Zahlbetrag erzeugt das System eine SEPA-Basislastschrift (Mandat), die der Karteninhaber durch Unterschrift autorisiert. Die Unterschrift erfolgt je nach Lösung auf einem Papierbeleg oder elektronisch auf einem Signature-Pad bzw. Display (z. B. bei modernen mobilen Kassensystemen).

Zu beachten ist, dass keine Online-Prüfung der Deckung oder eines Sperrstatus beim kontoführenden Institut erfolgt; es gibt keine Zahlungsgarantie. Verbraucher können eine autorisierte SEPA-Lastschrift innerhalb von 8 Wochen ab Belastungsdatum ohne Angabe von Gründen zurückgeben; bei nicht autorisierten Lastschriften (ohne gültiges Mandat) besteht ein Erstattungsanspruch von bis zu 13 Monaten. Das Ausfall- bzw. Rücklastschriftrisiko liegt daher beim Zahlungsempfänger (Händler).

Zur Risikominimierung werden in der Praxis häufig zusätzliche Prüfungen genutzt (z. B. Sperr-/Negativlisten, Limits, Identitäts- und Unterschriftsvergleich). Diese Maßnahmen reduzieren, ersetzen jedoch nicht das Grundrisiko des Elektronische Lastschriftverfahren.

EMV steht im Zahlungsverkehr für Europay, Mastercard und Visa. Der EMV-Chipstandard (gepflegt von EMVCo) definiert die sichere Kommunikation zwischen Chipkarte und Terminal – kontaktbehaftet und kontaktlos – und erschwert Kartendubletten durch dynamische Kryptogramme und Kartenauthentifizierung. Je nach Verfahren wird zusätzlich eine PIN (oder seltener eine Unterschrift) geprüft.

girocard (früher „electronic cash“/„ec-Karte“) ist das Debitkartensystem der Deutschen Kreditwirtschaft (DK); Karten mit girocard-Logo werden üblicherweise in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben. Der Name und das Logo „girocard“ wurden 2007 vom damaligen Zentralen Kreditausschuss (ZKA, heute DK) eingeführt und lösten das frühere „ec/electronic cash“-Akzeptanzzeichen ab. 
Am POS erfolgt die girocard-Zahlung in der Regel per PIN; Unterschrift ist kein Bestandteil des girocard-PIN-Verfahrens (sie gehört zum ELV). Für erfolgreich autorisierte girocard-Transaktionen besteht für den Handel eine Zahlungsgarantie. Die Entgelte ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Netz-/Zahlungsdienstleistern.

Unsere freundlichen Service-Mitarbeiter helfen Ihnen gern – schnell und zielorientiert.

So erreichen Sie uns:
Tel.: 05208 913940
E-Mail: info@jatel24.de

Unser Leistungsumfang:

  • Beratung und Unterstützung bei technischen und kaufmännischen Fragen

  • Analyse von Störmeldungen inkl. Behebung per Schritt-für-Schritt-Anleitung oder Veranlassung eines Austauschservices für das Terminal

  • Beratung zu Zahlungsverkehrsverfahren (z. B. girocard, Kreditkarten, kontaktlos)

  • Weitergabe/Klärung von Fragestellungen mit Netzbetreibern und Kreditkartengesellschaften

  • Individuelle Beratung durch kompetente Mitarbeiter

Ein Hybrid-Kartenleser erkennt automatisch, ob eine Karte per Chip (EMV), Magnetstreifen und – je nach Modell – kontaktlos (NFC) zu verarbeiten ist, und nutzt gemäß Vorgaben bevorzugt das Chipverfahren; auf Magnetstreifen wird nur bei zulässigem Fallback gewechselt. Das sorgt für eine einfache, schnelle Handhabung für das Kassenpersonal.

Wenn Sie Ihren Kunden Zahlungen mit JCB-Kreditkarten anbieten möchten, benötigen Sie einen Kreditkarten-Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer/PSP, der JCB unterstützt.

Ist Ihr Kartenlesegerät bereits grundsätzlich für JCB vorgesehen, teilen Sie uns bitte Ihr Acquiring-Unternehmen und Ihre Händler-/Vertragsnummer mit. Wir hinterlegen die erforderlichen Terminalparameter und schalten die Zahlungsart frei.

Bei Zahlungen mit JCB erfolgt üblicherweise eine Online-Autorisierung: Das Terminal bzw. der Netzbetreiber leitet die Transaktion zur Autorisierungszentrale weiter und übermittelt die Antwort in Echtzeit an Ihr Terminal.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Der Kassenschnitt (Terminal-Tagesabschluss) übermittelt die im Terminal zwischengespeicherten Kartentransaktionen an den Netzbetreiber/Acquirer zur Abrechnung – damit die Gutschrift Ihrer Umsätze angestoßen wird. Der Abschluss sollte täglich erfolgen; viele Terminals können ihn automatisch zu einer festgelegten Uhrzeit durchführen. Ohne (regelmäßigen) Kassenschnitt kann sich die Auszahlung verzögern; bei sehr lange offenen Umsätzen drohen Storno/Verfall gemäß Anbieterregeln. Aus Sicherheits- und Nachvollziehbarkeitsgründen werden Transaktionsdaten nur temporär im Terminal vorgehalten; die Speicherdauer ist dabei von den Vorgaben des Anbieters- und oder der gewählten Konfiguration.

Kontaktloses Bezahlen

Kontaktloses Zahlen (NFC) ist ein etabliertes Verfahren: Karten müssen nicht mehr eingesteckt oder durchgezogen werden, sondern werden in einem Abstand von bis zu ca. 4 cm vor das Terminal gehalten. Kleinbeträge sind in der Regel ohne PIN möglich (typisch bis 50 €, abhängig von Karte/Bank/Terminal); aufgrund von Sicherheits-/PSD2-Grenzen (Anzahl/Kumulativbetrag) kann trotzdem gelegentlich eine PIN verlangt werden. Über dem Limit wird die Zahlung per PIN autorisiert; Die Unterschrift spielt praktisch keine Rolle mehr.

Sicherheit: Kontaktloses Zahlen basiert auf den EMV-Standards mit dynamischen Kryptogrammen. Das reduziert Risiken klassischer Magnetstreifen-Manipulation (Skimming) und vermeidet – im Gegensatz zu Bargeld – Falschgeldprobleme.

Beim Kontowahl-/Mehrkonten-Feature fallen in der Regel zusätzliche Kosten an. Damit können Sie Zahlungen von einem Kartenterminal verschiedenen Abrechnungs-/Bankkonten zuordnen (Anzahl der Konten abhängig von Anbieter und Terminal) girocard- und ELV-Zahlungen lassen sich üblicherweise gezielt einem Konto zuweisen; Kreditkartentransaktionen werden – je nach Acquirer und hinterlegten Händlerkennungen – entweder ebenfalls kontogetrennt abgerechnet oder nur dem Hauptkonto gutgeschrieben.

Kreditkarten sind weltweit einsetzbar. Zahlungen werden am POS meist online autorisiert; das senkt Betrugsrisiken, ist aber keine ZahlungsgarantieChargebacks (Rückbelastungen) sind möglich. Die Auszahlung auf Ihr Konto erfolgt zeitversetzt, abhängig von Acquirer und vereinbartem Turnus. Für die Akzeptanz fallen Händlerentgelte an (Prozentsatz zzgl. ggf. Fixbetrag), deren Höhe je nach Kartentyp, Branche und Umsatz variiert. Für Unternehmen mit serviceorientierter Kundschaft ist die Kreditkartenakzeptanz – inkl. kontaktlos und Wallets – empfehlenswert. Große Netzwerke sind Visa, Mastercard, American Express, JCB, Discover (inkl. Diners Club) und UnionPay.

Eine Kundenkarte ist in erster Linie ein Kundenbindungs- und Marketinginstrument (z. B. Treuepunkte, Rabatte, personalisierte Angebote). Als Zahlungsmittel funktioniert sie nur, wenn eine Zahlungsfunktion hinterlegt ist – etwa als Guthaben-/Geschenkkarte (Prepaid) oder über eine App/Wallet mit hinterlegter Zahlungsart. Die Akzeptanz ist dabei meist auf den ausgebenden Händler/Filialverbund beschränkt.. Kundenkarten gibt es physisch (Karte, Barcode, NFC) oder digital; für die Nutzung personenbezogener Daten sind transparente Informationen und Einwilligungen nach DSGVO erforderlich.

Debit Mastercard (Mastercard Debit) ist das Debit-Zahlverfahren von Mastercard (ehemals Maestro) und wird weltweit breit akzeptiert. Der Bezahlvorgang wird in der Regel online autorisiert; der Karteninhaber verifiziert sich meist per PIN, kontaktlos bei Kleinbeträgen teils ohne PIN bis zu einer festgelegten Sicherheitsgrenze. Das Terminal leitet die Transaktion an die Autorisierungsstelle weiter und erhält die Entscheidung in Echtzeit.

Wichtig: Eine absolute Zahlungsgarantie besteht nicht – Chargebacks sind möglich. Auszahlungen erfolgen zeitversetzt gemäß Acquirer-Vereinbarung; die Händlerentgelte hängen von Acquirer/Vertrag und Kartentyp ab.

Die Marken „PayPass“ (Mastercard) und „payWave“ (Visa) wurden seit Mitte der 2010er Jahre schrittweise aus den Markenauftritten zurückgezogen. Heute kennzeichnen beide Systeme kontaktlose Zahlungen vor allem über das universelle EMVCo-Kontaktlos-Symbol und führen es unter ihren jeweiligen Marken als Mastercard Contactless bzw. Visa Contactless (Kontaktlos).

Wenn Sie Ihren Kund:innen Zahlungen mit Mastercard-Kreditkarten anbieten möchten, benötigen Sie einen Kreditkarten-Akzeptanzvertrag (über einen Acquirer/PSP). Diesen stoßen wir gern für Sie an – melden Sie sich einfach unter 05208 913940 oder info@jatel24.de.

NFC-Technologie (Near Field Communication) ermöglicht kontaktloses Bezahlen: Karte, Smartphone oder Wearable werden bis auf ca. 4 cm an das Terminal gehalten.  NFC-Zahlungen basieren auf EMV-Standards und nutzen dynamische Kryptogramme; bei Wallets (z. B. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay) kommt zusätzlich Tokenisierung zum Einsatz. Kleinbeträge können je nach Karte/Bank ohne PIN erfolgen; aus Sicherheitsgründen wird in regelmäßigen Abständen oder oberhalb eines Limits eine PIN verlangt. Für Händler bedeutet NFC schnellere Abläufe, kürzere Warteschlangen und weniger Verschleiß am Terminal – bei gleicher Abwicklung über den jeweiligen Acquirer wie bei klassischen Chip-&-PIN-Zahlungen. Voraussetzung ist ein kontaktlosfähiges, EMV-zertifiziertes Terminal mit aktuellem Software-/Kernelstand. NFC funktioniert mit girocard, Debit-/Kreditkarten sowie mobilen Wallets – ideal für Handel, Gastronomie und Services mit hohem Durchsatz.

OLV (Online-Lastschriftverfahren) ist ein unterschriftsgestütztes Zahlverfahren. Das Terminal liest die Kontodaten der Karte aus und führt online eine Risiko-/Sperrlistenprüfung beim Dienstleister durch. Bei positiver Prüfantwort und Einhaltung der Annahmevorgaben kann – je nach Vertrag – eine Zahlungsgarantie/Versicherung bestehen; ohne Garantie bleibt ein Rücklastschriftrisiko. Viele Terminals lassen sich so konfigurieren, dass ab einem festgelegten Betrag automatisch auf das PIN-basierte girocard-Verfahren umgeschaltet wird; die Grenzwerte/Schrittweiten sind dabei Anbieter- und Modellabhängig. OLV bleibt unterschriftsbasiert – der Kunde autorisiert die Zahlung durch Unterschrift auf dem Beleg/Display.

Papierrollen

Für eine korrekte Abwicklung sollten ausschließlich vom Netzbetreiber/Anbieter freigegebene/empfohlene Thermorollen verwendet werden, damit der verbindliche Belegtext (z. B. rechtliche Hinweise/AGB-Passagen) vollständig und lesbar ausgegeben wird. Bei unterschriftsbasierten Verfahren (z. B. ELV oder seltene Karten-Signaturfälle) unterschreibt der Karteninhaber das Händlerexemplar im vorgesehenen Unterschriftsfeld.
Hinweis:
Die Unterschrift erfolgt im Unterschriftsfeld und NICHT auf der Rückseite des Belegs!

Pin-Printing ist ein Aufladeverfahren für Prepaid-Karten per Voucher/PIN. Dabei wird ein einmaliger Aufladecode (z. B. 12–16 Stellen) vom System erzeugt, an das Terminal übermittelt und ausgedruckt. Die Kundin/der Kunde gibt den Code am Handy ein (z. B. per SMS oder über eine App) und das Guthaben wird sofort freigeschaltet. Dieses Verfahren wird von den großen Prepaid-Anbietern in Deutschland unterstützt (z. B. Telekom, Vodafone, o2).

Die Funktion Prepaid-Aufladung ermöglicht Kunden, direkt am Terminal Mobilfunk-/Guthabenkarten aufzuladen (als Direktaufladung oder Voucher/PIN). Pro Aufladung erhalten Sie dabei als Händler eine Provision, deren Höhe vom jeweiligen Anbieter- oder Produkt abhängt.

Sie erhalten Ihre Rechnung bei uns papierlos. Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift; der entsprechende Buchungstext erscheint auf Ihrem Kontoauszug. Auf Wunsch senden wir Ihnen gegen Aufpreis auch eine Papierrechnung per Post zu.

Bei Störungen oder Problemen melden Sie sich bitte
unter der Telefonnummer 05208 913940.

Unsere Serviceleistungen umfassen eine kostenfreie, 24-stündige Hotline. Dank geschultem Personal erhalten Sie schnelle Unterstützung bei technischen sowie kaufmännischen Fragen.

Durch unsere Servicetechniker bieten wir einen Rundum-Service für Ihre Terminals. Unser qualifiziertes Support-Team sorgt für die reibungslose Einführung und den zuverlässigen Betrieb Ihrer Prepaid- und Zahlungsterminals.

Terminal - Miete / Nutzung

Für die Dauer des Vertrags (Mietverhältnis) steht Ihnen das Recht zur eigenständigen Nutzung der Geräte zu. Die vereinbarte Miete wird monatlich in Rechnung gestellt; weitere Entgelte/Nebenkosten richten sich nach den vertraglichen Vereinbarungen.

Eine Transaktion ist im Zahlungsverkehr ein einzelner Vorgang im Karten-/Abrechnungssystem, z. B. Kauf/Bezahlung, Storno, Gutschrift (Refund) oder eine Autorisierungsanfrage. Nicht jede beliebige Datenübermittlung gilt automatisch als Transaktion; maßgeblich sind die vom Netzbetreiber/PSP/Acquirer definierten Vorgangsarten. Entgelte fallen gemäß Ihrem Vertrag an – häufig pro erfolgreich abgerechneter Transaktion, teils zusätzlich für Autorisierungen, Refunds oder Chargebacks. Ob abgebrochene oder abgelehnte Vorgänge berechnet werden, hängt von Ihrem Anbieter ab. Die Abrechnung der Entgelte erfolgt üblicherweise periodisch zusammen mit der Auszahlung/Abrechnung Ihrer Umsätze.

Visa Debit ist das weltweite Debit-Zahlverfahren von Visa auf Basis der EMV-Chip-&-PIN-Technologie; kontaktloses Bezahlen (NFC) wird unterstützt. Die Autorisierung erfolgt in der Regel online; Kleinbeträge können je nach Sicherheitsvorgaben kontaktlos ohne PIN abgewickelt werden. Eine absolute Zahlungsgarantie besteht nicht – Chargebacks sind nach Regelwerk möglich. Die Händlerentgelte hängen vom Vertrag mit Ihrem Acquirer/PSP ab. Akzeptanz ist an EMV-/PIN-konformen Terminals mit Visa-Akzeptanzvertrag möglich. In Europa ersetzt Visa Debit schrittweise V PAY.

Mit der Bereitstellung der Geräte beginnt die Vertragslaufzeit. Der Vertrag ist vor Ablauf der Mindestlaufzeit nicht ordentlich kündbar. Er verlängert sich automatisch um 12 Monate, wenn nicht spätestens 3 Monate vor dem Laufzeitende gekündigt wird. Die Kündigung hat in der vertraglich vereinbarten Form zu erfolgen – in der Regel schriftlich per Brief; maßgeblich ist der Zugang/Erhalt der Kündigung beim Anbieter.

Wenn Sie Ihren Kunden Zahlungen mit Visa-Kreditkarten anbieten möchten, benötigen Sie einen Kreditkarten-Akzeptanzvertrag (über einen zertifizierten Acquirer/PSP). Wir vermitteln Sie diesbezüglich gerne – melden Sie sich dafür einfach unter 05208 913940 oder info@jatel24.de.

Sie können die Installation durch einen unserer Techniker wählen. Nach Terminvereinbarung kommt einer unserer Techniker zu Ihnen, installiert das Terminal und weist Sie ausführlich in alle Funktionen ein.

Je nach Kartenart und Konfiguration startet das Terminal das passende Zahlverfahren (z. B. girocard mit PIN, Kreditkarte kontaktlos).
Weitere Informationen zu den verschiedenen Geräten und Zahlungsverfahren finden Sie unter EC-Terminals.

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